Ich muss nicht jedem gefallen. Aber ich will fair bleiben. – mit Christian Hien (#3)

Shownotes

Von 200 auf 900 Mitarbeitende. Vom Steuerfachangestellten zum Partner einer der großen mittelständischen Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften. Und jede Woche zwischen Saarland und Stuttgart unterwegs. In dieser NAHAUFNAHME spricht Christian Hien darüber, was starkes Wachstum mit einer Organisation macht, warum Deutschland sich aus seiner Sicht zu oft selbst verwaltet und weshalb Künstliche Intelligenz die Steuerberatung grundlegend verändern wird.

Dabei geht es um mehr als Zahlen: um Verantwortung, Leistungsbereitschaft und Führung. Um die Frage, was Menschen künftig können müssen, wenn KI einen Großteil der Routinearbeit übernimmt. Und darum, warum Technologie zwar Arbeit automatisieren kann – Verantwortung aber nicht.

Christian erzählt außerdem, was Saarländer von Schwaben lernen können, warum ihm Fairness und Loyalität wichtig sind und wie Familie, Fußball, Golf und Handwerken dafür sorgen, dass auch bei einem vollen Kalender der Kopf gelegentlich frei wird.

Eine NAHAUFNAHME über Wachstum, Veränderung und einen Unternehmer, für den am Ende die Menschen vor den Zahlen kommen.

Transkript anzeigen

00:00:01: Erfolg sieht man, Verantwortung spürt man.

00:00:05: Doch was einen Menschen wirklich bewegt zeigt sich erst wenn man genauer hinsieht.

00:00:11: Nahaufnahme wo Verantwortung persönlich wird Der Blick hinter die Kulissen.

00:00:15: öffnen

00:00:16: wir die Tür

00:00:30: Sein Leben mehr zu verraten, weil.

00:00:33: er pendelt derzeit zwischen seiner Heimat und Stuttgart.

00:00:40: Für diejenigen, die ihn kennen, die wissen jetzt schon wer es ist ich freue mich sehr dass er jetzt bei mir ist.

00:00:47: lieber Christian Hin herzlich willkommen in diesem Podcast.

00:00:51: Hi Thorsten freut mich auch das ich dabei sein darf.

00:00:56: Ich habe ja schon gesagt, du bist auf Heimatbesuch.

00:00:59: Kann man das so nennen in der Welt eines Pendlers?

00:01:04: Ja doch also mein Heimat ist und bleibt das Saarland.

00:01:08: Baden-Württemberg, Stuttgart ist mein zweiter Heimat.

00:01:10: ich fühle mich auch da sehr wohl hier.

00:01:12: aber einmal Saarländer immer Saarländern würde ich schon sagen.

00:01:17: Es gab mal einen Aufkleber Saarlinder es kann nur einen geben.

00:01:24: Okay, dann lass uns doch mal näher ranzoomen.

00:01:29: Du bist Saarländer aufgewachsen in Illingen hast einen Lebensmittelpunkt jetzt aber ein Anführungszeichen in Schwalbach.

00:01:38: und wie kam es wozu?

00:01:40: Und warum pendelt du nach Stuttgart?

00:01:44: Es kam dazu...es war einfach die Neugierde.

00:01:48: ich wollte nach meiner Ausbildung und nach dem Studium einfach mal was anderes sehen Und für mich war immer Berlin vor allem im Kopf.

00:01:56: Das war immer so die Stadt, wo ich unbedingt mal hin wollte.

00:01:59: Aber dann werden im Studium meine heutige Frau kennengelernt.

00:02:02: Der war es ein Stück zu weit.

00:02:05: Sie wollte in Reichweite sein zum Elternhaus und so hatten wir uns dann im Jahr zwei Tausend Fünfzehn auf Stuttgart geeinigt.

00:02:12: Ich muss dazusagen sie ist auch Personalreferentin.

00:02:15: da ist natürlich der Stellemarkt in Stuttgard.

00:02:17: zumindest einmal zur damaligen Zeit war der super!

00:02:20: Und so sind wir dann, im Jahr war es auch in Stuttgart gekommen.

00:02:24: Du hast gerade deine Ausbildung angesprochen, die da nochmal genau war?

00:02:30: Ich habe zuerst eine Berufsausbildung zum Steuerfach angestellt und gemacht.

00:02:34: Dann habe ich an der HTW studiert.

00:02:37: Dort war aber der Schwerpunkt Steuern... ...habe ich im Grundstudium gemerkt nicht ganz so zu meiner Zufriedenheit weswegen dann das Studie-Schwerpunkt Personalmanagement war Und bin aber danach wieder zurück ins Steuerrecht, in Stuttgart.

00:02:52: Wie muss man drauf sein damit der Steuerrecht cool ist?

00:02:58: Es macht in der Tat Spaß!

00:03:00: Also ich sage eigentlich immer oder ich versuche auch immer wenn ich mich ohne Richter auch nebenbei... die Zahlen in Bilder zu verwandeln.

00:03:12: Und man muss sich auch einfach der Auswirkungen eines Zahlenwerks bewusst sein und dann ist es gar nicht mal so abstrakt, wie man vielleicht im ersten Moment denkt!

00:03:20: Aber ich bin tatsächlich durch Zufall hingekommen... Ich habe Fachabitur gemacht und wussten jetzt so recht was ich lernen soll und bin dann tatsächlich aufs Biss bei der Arbeitsagentur wenn's das heute überhaupt noch gibt Und bin dann heimgekommen mit so einem Infoflyer für Finanzbeamter bei der Steuerverwaltung.

00:03:39: Und da hat mein Vater zu mir gesagt, ach nee komm nicht das Amt ich kenne einen guten Steuerberater.

00:03:44: gehen wir dahin.

00:03:44: und so bin ich beim Steuerberator gelandet.

00:03:46: ja.

00:03:47: Darf man den erwähnen?

00:03:49: Das war König und Partner in Ellingen.

00:03:51: Ja genau.

00:03:53: Und dort warst du dann angefixt?

00:03:56: Ich habe halt dort die Ausbildung gemacht.

00:03:57: es lief auch ziemlich gut habe aber dann nach der Ausbildung tatsächlich, war ich mir dann jetzt sicher ob ich das jetzt wirklich ein Leben lang machen will und hab mich deswegen auch fürs Studium entschieden.

00:04:11: Und hab nebenher dann auch tatsächlich im Controlling bei der Arbeitsagentur in Tria gearbeitet.

00:04:16: Und jetzt denkt man Arbeitsagentur, oh je.

00:04:18: Aber tatsächlich war das sehr interessant.

00:04:20: Naja

00:04:21: es gibt ja zwei.

00:04:22: also zuerst denkt mein Arbeitsagantur und dann denkt man Controlling Oh Gott!

00:04:27: Ja aber es war... Das hat dann schon meinen wie soll ich sagen vielleicht auch so ein bisschen mein heutiger Unternehmergeist dann auch getriebe dass man sich damit danach wirklich mit der Steuerung eines Unternehmens beschäftigt.

00:04:41: Das macht die klassische Steuerberatungskanzlei ja nicht unbedingt.

00:04:45: Ich habe dann aber auch gemerkt, dass die Steuerwelt schon mein Leben ist.

00:04:53: Mein Thema oder generell der Finance-Bereich.

00:04:58: Was ist denn eine Spannende an so einem Zahlenwerk?

00:05:03: Es gibt vielerlei Dinge und es ist auch vielschichtig.

00:05:07: Die klassische Steuerdeklaration ist mit Sicherheit das Unspannendste des Tagesgeschäfts.

00:05:13: Spannend ist es.

00:05:14: oder was mir enorm viel Freude bereitet, ist es halt basierend auf den Zahlen.

00:05:19: ... denn Unternehmer eine Perspektive zu bieten.

00:05:22: Vielleicht auch Trends zu erkennen, gerade wenn man jetzt mal vom... Also das gehe ich sehr ins fachliche Reihen, internes Kontrolling externe Rechnungswesen, externes Rechnungwesen.

00:05:32: aber gerade wenn wir mal das externte Rechnungenwesen also die klassische Buchführung verlässt und das Ganze mal aufbricht in Profizendern oder Teilbereiche des Unternehmens und dann dadurch erkennt wo es in die richtige Richtung läuft, wo vielleicht noch Potenzial auf der Straße liegt und wo man vielleicht aber aber auch ein Change darstellen muss.

00:05:51: Und das finde ich das Spannende, weil letztlich – das ist was ja eben gemeint habe – wenn man Zahlen in Bilder übersetzt sieht man immer eine Tendenz und sieht immer eine Richtung.

00:05:59: Zahle Lüge nicht gibt es da so einen Sprichwort!

00:06:01: Das finde ich dass Spannender daran.

00:06:03: Dann fand ich es auch schon immer spannend schon in der Ausbildung.

00:06:07: zum einen Man lernt viele Menschen unterschiedlicher broschen können.

00:06:11: Es ist bei mir noch bis heute.

00:06:13: Ich habe Handwerker, Fußballprofis und Riesenkonzerne.

00:06:22: Das macht mir Spaß weil ich gerne mit Menschen arbeite.

00:06:26: Und auch einfach die Abwechslung.

00:06:27: Die verschiedenen Unternehmen.

00:06:30: Jede Branche hat eigene Schwerpunkte oder Knackpunkte und das macht schon enorm viel Spaß da es einen Horizont zu erweitern.

00:06:38: Man lernt nie aus!

00:06:41: Ich komme aus der politischen Kommunikation, dort heißt es Lebenslanges Lernen.

00:06:46: Man lernt nie aus.

00:06:47: Das gibt's bei

00:06:48: uns auch ja den Spruch!

00:06:49: Du bist in Stuttgart jetzt zweit zu Hause und dort Partner in einer Kanzlei.

00:06:58: was muss man zu der Kanzle HWS wissen?

00:07:03: Die HWS gibt es bereits seit neunzehnhundertdreiundzwanzig, seit über hundert Jahren.

00:07:09: Der Herr Hausmann der damalige Gründer war einer der ersten Wirtschaftsprüfer in Deutschland und wir haben uns – früher war HWS bis Zwo-tausendsechs eigentlich Schwerpunktwirtschaftsprüfung gab zwei große Unternehmen die HWS betreut hat.

00:07:24: dann kam der Generationenwechsel von … sei immer….

00:07:27: Ich will jetzt nicht sagen meine und Vorgängern, weil sie sind immer noch im Boot.

00:07:30: Aber die, die so langsam das Zepter in uns überreichen... Und die haben eigentlich HWS, haben den Wachstum vorangetrieben und haben HWS mit einer kleine Kanzlei mit sechzig Mitarbeitern seit Jahrzehnten zu einem großen Player an Baden-Württemberg mit um die neunhundert Mitarbeiter und über zwanzig Standorte gemacht.

00:07:50: Wir sind fokussiert auf Mittelstand.

00:07:55: Betreuen die klassen mittelständischen Unternehmen, auch kleine Unternehmen.

00:08:00: Kleinste Unternehmen auf allen Mittelstands.

00:08:02: Das ist unser Fokus und wir haben so ein bisschen ... Unser Motto ist die Menschen vor den Zahlen.

00:08:06: Wir versuchen halt auch schon intern bei uns in der Mitarbeiterschaft.

00:08:12: Ich war selber Assistent bei HWS bevor ich Partner wurde oder Steuerberater wurde.

00:08:17: Es ist ein sehr menschlicher, sozialer und fairer Umgang miteinander.

00:08:22: Das ist so das was mich dort auch immer überzeugt hat und was mir sehr gut gefallen hat.

00:08:26: Und so leben wir vor den Mandanten und mit dem Mandanten.

00:08:30: Wenn der Schwerpunkt Mittelstand ist, lass uns mal ganz kurz Mittelstand definieren weil... Der

00:08:34: Mittelstand is groß!

00:08:36: Ich hatte mal einen Mittelständler angerufen und gesagt Wir sind ein Unternehmen aus dem Mittelstand.

00:08:40: Da dachte ich als Salena ok, fünf, sechshundert Mitarbeiter, ne es waren zwanzig tausend.

00:08:45: Also was ist Mittelstand?

00:08:47: Ja, Mittelstand ist tatsächlich von bis... Für die viele ist glaube ich so die Definition.

00:08:53: Von Mittelstand.

00:08:55: bei der Börsennotierung hört es dann auf.

00:08:57: Wer mir jetzt also ich würde dir zwanzigtausend Mitarbeiter nicht unbedingt als klassischen Mittelständer bezeichnen.

00:09:03: für mich ist es eher so bisschen die Größeordnung, sagen wir mal maximal zehn tausend wenn überhaupt.

00:09:09: aber ich glaub da gibt's viele viele Definitionen.

00:09:11: Na ich sag mal, so unsere ist vielleicht auch.

00:09:15: eher kann man es am Umsatz bemessen.

00:09:17: So unsere Mandanten haben die klassische Umsatzgröße einen Großteil das wirklich bis zu hundert Millionen würde ich sagen.

00:09:25: dann haben wir auch noch einige die liegen auch weit drüber und wir haben ja schon im Milliardenbereich oder betreuen auch Unternehmen mit Milliardenumsetzen.

00:09:32: eins Komma fünf bis zwei Milliarden.

00:09:33: das glaube das höchste sei immer diese Richtung.

00:09:41: Wenn wir gerade bei dem Thema sind, wo drückten gerade bei allen diesen Unternehmen unabhängig der Branche der Schuhe an der gleichen Stelle?

00:09:52: Ich glaube das lässt sich jetzt nicht so leicht auf einen Punkt fokussieren.

00:09:58: Der Demografischwandel und Fachkräftemangel ist schon ein Thema bei vielen Unternehmen in vielen Branchen – das merken mir auch!

00:10:06: Es ist schwierig in unserem Bereich mittlerweile Fachkräfte zu finden.

00:10:11: Was ich jetzt auch ganz ehrlich sagen muss, ist dass viele Unternehmer mittlerweile mit Formalitäten gegeißelt werden.

00:10:17: Das ist ein ganz großes Thema und wir verwalten uns zur Tode in Deutschland.

00:10:22: Ich sage mal wenn ich einen Jahresabschluss mache von einem kleinen Unternehmen, ich sag mir keine Ahnung zwei drei Millionen Umsatz muss nicht mehr sein dann ist mittlerweile sechzig-siebzig Prozent meiner Arbeitszeit oder die von meinem Team sind irgendwelchen Sachen drum herum.

00:10:36: Offenlegung vorbereiten, E-Bilanz vorbereiten keine Ahnung formalitäten Vollständigkeitserklärungen wir verlieren immer mehr eigentlich das operative Geschäft aus den Augen oder verlieren Zeit fürs operative Geschäft weil mir mit zu vielen Formularen oder sonst was gegeißelt werde.

00:10:55: Das sehe ich als ganz großes Problem brorchenübergreifend.

00:10:59: und dann finde auch noch das spannende jetzt mal den Bereich KI zum Beispiel, dass ist etwas mit dem ich mich gerade sehr viel in unserer Branche beschäftige.

00:11:12: die Welt wird immer schneller.

00:11:14: Was heute innen oder trennt ist, ist morgen schon wieder von gestern.

00:11:18: Das sieht man im KI-Bereich gerade wahnsinnig.

00:11:20: Wer mit Tools überschwemmt, das ist verrückt und da fehlt natürlich auch den Unternehmern oft die Konstanz.

00:11:28: Ich kann nicht mal sagen ich richte eine Strategie aus und das ist die Strategie immer in den nächsten fünf Jahren sondern dann kommt wieder was Neues.

00:11:34: Dann kommt wieder etwas Neues setzt so eine enorme Geschwindigkeit auch die Kommunikation.

00:11:38: Früher, als ich mal Ausbildung gemacht habe da kam morgens die Post dann hat man die Briefe geöffnet verteilt und das war es zumindestens mal was Brieve betrifft.

00:11:46: Heute kriege ich Infos über WhatsApp, über Outlook, über alles mögliche Teams alle möglichen Kanäle was mich auch immer wieder so aus der Arbeit rausreißt und auch so den klassischen Unternehmer.

00:11:57: also der Ablenkungsfokus finde ich schon enorm.

00:12:00: Und das sind alles so Themen.

00:12:02: wo wir gerade Probleme haben würde ich mal behaupten

00:12:08: Wenn du ja selbst gewachsen bist, von sechzig auf neunhundert Mitarbeitern und du hast ein Großteil davon mitgemacht dieser Entwicklung.

00:12:19: Wo waren denn so die großen Herausforderungen, die du selbst festgestellt hast?

00:12:26: Ja ich muss sagen als ich zwei neunzehn als Assistent bei HWS angefangen haben wir mal zweihundert Mitarbeiter wie gesagt jetzt immer neun hundert.

00:12:32: und was mir immer wieder festgestellt haben ist tatsächlich Wie soll ich sagen, wenn man so stark wächst?

00:12:40: Wir sind auch sehr stark unorganisch gewachsen durch Zugkäufe.

00:12:44: Warum kaufe ich hinzu?

00:12:46: weil ich Senergieeffekte nutzen will?

00:12:48: Ich habe da Kostenersparungen im Verwaltungsbereich und alle möglichen in der IT.

00:12:54: Und wenn wir dieses Senergi-Effekt wirklich darzustellen und die Prozesse so zu definieren dass alle das alle auch wirklich einen Nutzen davon haben Das ist schwieriger als man denkt.

00:13:07: Das war eigentlich für uns die größte Herausforderung bei dem Ganzen, beim Wachstum noch bis heute.

00:13:12: Wir machen jetzt einen neuen Standort kaufen den dazu.

00:13:16: Wir haben auch was uns von anderen unterscheidet in unserer Größeordnung oder mit dem Modell ETL oder Co.

00:13:24: Die kaufen ja auch viel das bei uns wirklich die Standort-Tour herrscht.

00:13:28: d.h.

00:13:28: wenn wir einen neuen standort gewinnen hat der eigentlich auch sehr viel Gestaltungsspielraum, den wird jetzt kein Mantel übergestülpt sondern er hat weiterhin sehr viel gestaltungsspielraum.

00:13:38: Trotzdem wollen wir natürlich Senergieeffekte nutzen und das sage ich mal in einem gewogenes Gleichgewicht zu bringen ist sehr herausfordernd.

00:13:47: Und dann ist natürlich auch immer der Faktor Mensch.

00:13:49: Wenn man von zweihundert Mitarbeiter auf neunhundert Mitarbeiter kommt, hat man siebenhundert neue Charaktere.

00:13:54: die muss man auch erst mal unter einen Hut bringen.

00:13:57: das ist halt auch immer eine Herausforderung

00:13:59: ja und fast nicht möglich.

00:14:01: Ja also ich würde sagen es ist uns ganz gut gelungen aber mit viel Schweiß auf jeden Fall.

00:14:08: Jetzt haben wir ja bislang noch überhaupt nicht über Zahlen und Steuern und Gesetzen sowas gesprochen.

00:14:15: Wie sieht denn der Arbeitsalltag aus?

00:14:18: Sprich, was ist denn als Partner einer solchen Kanzlei so der Hauptjob?

00:14:23: Ist das noch die Steuerberatung?

00:14:27: Geht das Richtung Wirtschaftsprüfungen oder ist es noch irgendwo dazwischen?

00:14:31: gibt's noch etwas anderes?

00:14:34: Ja Ich sag mal, das Tagesgeschäft nimmt bei einem Partner jetzt bei mir schon stark ab.

00:14:41: Ihr wird jetzt mal behaupten, ihr habt vielleicht noch zwanzig bis dreißig Prozent Tagesgeschäfte?

00:14:45: Ihr habt ein Team und großes Team was sich um Deklaration kümmert, was sie die Jahresabschlusserstellung kümmern hat auch zum Teil um Beratungen.

00:14:53: aber gerade bei komplexeren Beratungsentscheid ich mich dann schon nochmal mehr ein.

00:14:58: Aber das nimmt schon bei einem Unternehmen in der Größenordnung stark ab.

00:15:02: Also ich habe auch sehr viel beschäftige, ich bin bei unserem Geschäftsbereich Strategie und Wachstum tätig.

00:15:09: Der betrifft die ganze Gruppe.

00:15:11: Das heißt, ich beschäftige mich mit Trends aus der Branche.

00:15:14: Wo wollen wir in fünf Jahren stehen?

00:15:15: Wir machen gerade zum Beispiel die Strategie für den nächsten fünf Jahre.

00:15:19: Das nimmt enorm Zeit!

00:15:22: Dann bin ich am Standort in Stuttgart Geschäftsführer.

00:15:24: Das ist unser größter Standort mit über hundertundachtzig Mitarbeiter, das heißt der Standort muss auch laufen.

00:15:29: wie gesagt bei uns her Standort-Horheit, da hast du immer noch mal dezentrale Themen die managen musst.

00:15:37: und dann ist natürlich auf vielen Netzwerkerquise Weiterbildungen in unserem Job man lernt nie aus.

00:15:45: also es ist schon sehr vielfältig Ja, aber ganz das unterscheidet uns vielleicht dann auch von anderen Branchen.

00:15:53: Ganz werde ich mich aus dem Tagesgeschäft allein aus berufsrechtlichen Gründen auch nie raushalten können weil ich sage mal jeder Abschluss jede Steuererklärung die aus meinem Team rausgeht wird von mir unterzeichnet und muss dann auch vor mir gereviewt worden sein.

00:16:08: also ganz rausziehen kann man sich da nicht.

00:16:10: Das heißt deine Unterschrift ist verbindlich?

00:16:14: Ist verbindlicher.

00:16:16: Demzufolge alles, was du unterschreibst muss auch genau so sein.

00:16:20: Ja!

00:16:21: Muss altstimmig sein ja.

00:16:22: Ansonsten weil Du hast ja eben das Berufsrecht angesprochen.

00:16:25: Passiert was ist das?

00:16:25: eine Haftungsfrage?

00:16:27: Ja, klar.

00:16:27: Das ist ein Haftungsthema.

00:16:29: Ich habe schon auch angestellte Steuerberater, die ja grundsätzlich auch Haftungen übernehmen können und wir nehmen ja auch die Haftungsführer für das Unternehmen.

00:16:38: Und dementsprechend ist es eine Haftunsfrage und grundsätzlich ist es auch so dass Steuerdeklaration von einem Berufsträger erfolgen muss.

00:16:46: Mir darf mein Mitarbeiter der kein Berufsträter ist, der darf mir zuarbeiten aber er darf nicht eigenverantwortlich eine Erklärung bearbeiten und übermitteln.

00:16:54: Das muss dann schon von mir freigegeben werden Sonst wäre es ein Haftungsfeuer.

00:17:01: Ich kenne ja aus ganz vielen Gesprächen auch im Impact Leaders Club das Thema, dass mein Mitarbeiter keine Verantwortung übernimmt, keine Entscheidung trifft wie sie vielleicht auch über Jahre in einer Art Verantwortungslosigkeit erzogen haben.

00:17:21: der Chef regelt ja sowieso alles und der wird das schon machen.

00:17:25: Wie ist das bei dir?

00:17:27: Es wird schwieriger.

00:17:28: Ich sage mal so, es wird schwieriger.

00:17:30: Also ich kann mal so ein Beispiel nennen, mein Sachgebiet ist aus einem sehr jungen Team entstanden wo ich der älteste bin?

00:17:39: Mit jetzt vierzig Jahren muss man

00:17:42: hinzufügen und man merkt schon dass die die jetzt nachkommen dass Diefel, wie soll ich jetzt sagen ohne das falsch überkommt aber vielleicht nicht ganz so den Ehrgeiz haben und sich lieber mal auf andere verlassen.

00:17:56: Wie die ältere Generation?

00:17:58: Ich habe jetzt zum Beispiel letztes Jahr zum ersten Januar eine Kanzlei übernommen, die wir gekauft haben.

00:18:03: da hab' ich drei Steuerberaterinnen mit etwas älteren Semester Anfang Fünfzig.

00:18:08: denen reicht es aus wenn ich alle zwei drei Wochen mir ne Stunde Zeit nehme dann tun sie ihre Liste abarbeiten Und ich kann mich hundert Prozent darauf verlassen, dass alles funktioniert.

00:18:17: Wenn ich jetzt einen jungen Studienabsolventen einstelle, für den ist es als allererstes mal wichtig umsetzen und etwas überspitzt zu sagen.

00:18:25: Das aber wirklich im Sechzehn oder sechzehntundertreißig Feierabend ist.

00:18:28: Also ich hatte da auch eine ganz interessante Story.

00:18:31: Da habe ich meine Kollegin eingestellt fachlichen Super-Talent noch keine Beraterin, aber wirklich super talentiert.

00:18:38: Mir hat dann eine Jahresabschlussprüfung von einem großen renommierten Konzern in Deutschland, hatten eine Deadline Und sie schreibt mir nachmittags um sechs Uhr drei, ich sehe den Prüfungsbericht jetzt soweit vorbereitet bis Seite XY.

00:18:53: Mir schafft sie noch, sie hat jetzt Feierabend und hat mir noch viel Erfolg gewünscht.

00:18:58: Ihr habt dann nachts den Bericht fertig gemacht!

00:19:01: Also wenn ich das als Assistent gebracht hätte, wäre ich heute kein Partner.

00:19:04: Weil ihr habt da zum Teil bis zwölf Uhr Mitternacht im Büro gesessen Und diese junge Dame hat mich dann eine Woche später, wir haben einmal im Jahr Mitarbeitergespräche.

00:19:13: Das war dann gerade ne Woche später... ...hat sie mich dann gefragt, wann Sie denn wie die Chancen sind für eine Partnerschaft?

00:19:20: Und da musste ich munzeln!

00:19:22: Weil ich so noch keinen Berufsträger, dann der Vorfall mit dem Bericht und habe ja dann halt erklärt, sie muss erstmal den Titel machen und dass sie da auch noch ein bisschen bei allem Talent auch ein bisschen Ehrgeiz mehr bringen muss.

00:19:35: und dann jemals vierundzwanzig sieben.

00:19:39: Und da wurde mir dann im Nachgang von ihr vorgeworfen, dass ich Frauen nicht fördern würde.

00:19:45: Das sind halt die Themen mit denen man sich rumschlägt.

00:19:49: Aber so ist oft das Mindset jetzt von vielen Jungen.

00:19:54: Was ist denn aus der Kollegin geworden?

00:19:59: Sie ist heute in einer anderen Kanzlei.

00:20:02: Was sie noch nicht weiss, dass wir die Kanzlei, das wird gerade ein Kaufgespräch sind.

00:20:08: Sie wird nochmal zurückkommen!

00:20:12: Okay also hier gilt der Spruch man sieht sich immer zweimal in mir.

00:20:14: Ja dies ging aber auch im guten Auseinander.

00:20:17: alles okay ja.

00:20:19: Gut das heißt wenn sie diesen Podcast jetzt hört wird sie sich freuen.

00:20:25: Ich gehe mal davon aus, die wird schon in die Kalender von ihren Chefs schauen und sehen dass da Gesprächen stattfinden.

00:20:34: Und wenn HWS im Stuttgart bei anderen Kanzleien sitzt geht es meistens um den Kauf und daher wird sich das wahrscheinlich denken können.

00:20:41: Warum diese Strategie anorganisch zu wachsen?

00:20:47: Ich war ja damals bei der Ursprungsstrategie noch nicht involviert.

00:20:51: Das war ja in dem Jahr das Jahr im Jahr zum Jahr oder zum Jahr des Jahres.

00:20:53: Und da war es tatsächlich so, dass HWS an zwei Großmandaten gehangen hat und eines von den großen Großmandatens hat sich Richtung Big Four orientiert, Richtung PVC.

00:21:03: was glaubt damals?

00:21:04: Hat uns aber sozialverträglich quasi rausgekegelt, indem sie gesagt hatte ihr habt jetzt noch drei Jahre dann gehen wir zu dem Big Four.

00:21:14: Und dann war es halt so, klar wenn jetzt sage ich mal, siebzig Prozent von deinem Umsatzanteil an zwei Unternehmen hängen.

00:21:19: Dann hast du natürlich ein großes Glumpenrisiko.

00:21:22: und dann haben die damaligen Partner diese übernommen haben, haben gesagt wir überleben nur, wenn man wachsen, wenn wir die Strategie ändern.

00:21:29: So kam's einfach durch diesen Wachstum und der war über Jahre sehr erfolgreich.

00:21:34: Mir ham's vor drei Jahren gepremst weil man gesagt hat, jetzt müssen wir erstmal konsolidieren das was ich eben gemeint habe mit Synergieeffekten dass man jetzt mal Ruhe und Zeit brauchen zu konsolidieren.

00:21:46: Das haben wir jetzt die letzten zwei, drei Jahre aber gut hinbekommen.

00:21:49: und du guckst immer wenn es was Interessantes gibt ob du da nicht was kaufst oder nicht weil ... Es sind halt immer mehr Einzelkämpfer oder kleineren Kanzleien auf dem Markt die schaffen's nicht mehr.

00:22:03: Die schaffen das Volumen nicht mehr, die wurden in den letzten Jahren mit Corona-Hilfen, mit Grundsteuerreform und Co.

00:22:09: extrem gegeißelt.

00:22:11: Und ich glaube auch, dass diese Branche in den nächsten Jahren dieser Einzelkämpferkanzlei nicht wird es leider immer weniger geben und dadurch tun alle in unserer Größenordnung gerade viel einkaufen.

00:22:22: Was ja durchaus ein Trend ist, den wir ja in ganz unterschiedlichen Branchen beobachten nämlich das findet eine starke Konzentration statt.

00:22:31: Es werden zum Schluss noch so die drei vier fünf oder dreißvierzig großen bundesweit überleben Und es gilt, dass Motor frisst oder stirbt.

00:22:43: So ist es leider ja.

00:22:46: Aber ich kann es jetzt mal für meine Bräuche sagen, du kannst heut als Steuerberater und Einzelkämpfer mit zwei bis drei Mitarbeiter.

00:22:53: Kannst Du interessante Mandate nicht mehr vollumfänglich betreuen?

00:22:58: Das sind einfach zu viele Themen!

00:23:00: überhaupt ja auch.

00:23:01: Ihr habt halt eine Spezialistenabteilung mit echt klugen Köpfen, wenn ich jetzt irgendwie ein komplizierter Umstrukturierungsfall habe dann schalte ich die mit ein.

00:23:10: das kriegt einen Einzelkämpfer gar nicht gelöst.

00:23:12: da würde ihr auch an meine Grenzen kommen.

00:23:14: und das ist die Zukunft klar.

00:23:16: KI wird sehr viel verändern sehr viel Standardgeschäft auch automatisieren da sind wir gerade dabei haben da auch schon hervorragende Quote.

00:23:26: aber gerade dieses individuelle Komplexe Das bleibt, da brauchst du den Mensch dazu.

00:23:33: Da brauchst Du gute Berater und das geht eigentlich nur im Team.

00:23:36: Das geht als Einzelkämpfer kaum noch.

00:23:39: Welche Prozesse lassen sich denn mit KI schon erledigen?

00:23:43: Ja also ich sag mal die klassische Buchhaltung wird mit Sicherheit in der nächsten drei bis fünf Jahren zu neunzig bis fünfundneinzig Prozent automatisiert sein.

00:23:52: Da bin ich absolut überzeugt.

00:23:54: Es gibt ja jetzt schon viele Tools.

00:23:56: Das läuft alles noch nicht einwandfrei.

00:23:58: wir entwickeln gerade selber eins.

00:24:00: Deswegen weiß ich auch, was da für ein Schweiß dahinter steckt.

00:24:03: Aber in drei bis fünf Jahren spätestens wird der Markt so weit sein.

00:24:08: Wir haben ja heute schon enorm viel automatisierte Prozesse im Buchhaltungsbereich.

00:24:14: Also das ist so der erste Step!

00:24:16: Wir haben relativ viel natürlich im Verwaltungsbereich Bescheidprüfungen oder sonstwas, was mehr oder weniger automatisiert läuft – zumindest wenn die bescheide fehlerfrei sind.

00:24:26: Und dann wird es im nächsten Step auch Richtung Lohn- und Jahresabschluss gehen.

00:24:30: Ich glaube, Lohnbuchhaltung ist sehr sensibel.

00:24:34: Da würde ich jetzt nicht in eine Vollautomatisierung reingehen aber auch da wird's überschnittstellen wenn wir enorme Zeitersparnisse haben und im Jahresab Schlussbereich genauso.

00:24:48: KI mit allen Vorteilen.

00:24:51: also ich stelle mir das relativ schwierig vor.

00:24:54: als Steuerberater der ja sagen wir an die Innereien eines Unternehmens oder auch eines Menschen dran, kommt im Sinne von was hat er in seinem finanziellen Konstrukt alles noch liegen?

00:25:08: und über Geld spricht man ja bekanntlich nicht.

00:25:12: Und jetzt gebe ich das alles der KI frei?

00:25:14: Damit spreche ich automatisch mit der ganzen Welt über alles das, was sich so an Zahlenwerk habt.

00:25:21: wie geht es?

00:25:24: Wenn ich jetzt sagen würde, ich wüsste es dann würde ich lügen.

00:25:28: Es ist tatsächlich aktuell noch vieles Grauzone gerade was Datenschutz betrifft.

00:25:32: also wir arbeiten jetzt mit Tools.

00:25:34: mehr haben wir schon Adventure mit einem Software Unternehmen Hannover die HWS Intelligence GmbH die bauen war gerade auf.

00:25:41: Wir haben jetzt tools kreiert wo wir mit eigenen Agenten im Hintergrund für Unkenntlichkeit sorgen und Daten anonymisieren können.

00:25:52: Über allem steht ja gerade auch dieser EUAI-Akt, der eingehalten werden sollte.

00:25:58: Wir haben uns intern die Frage auch gestellt ob wir überhaupt jetzt schon so weit gehen da wirklich Daten reinlaufen zu lassen.

00:26:05: aber jetzt sei mal als Gegenbeispiel fast alle nutzen Microsoft Rheinheit und Sechzig dann geht das ganz her schon los.

00:26:11: Die halten sich an den EUAI Akt.

00:26:13: trotzdem kann glaube ich keiner ausschließen dass da nicht irgendwas in die USA oder sonstwo hingeht.

00:26:18: Und wir kriegen immer noch, weil es auch Mandanten so wollen, unglaublich viele Informationen per E-Mail.

00:26:25: Kannst du die E-mail verschlüsseln und alles drum und dran?

00:26:28: Nichtsdestotrotz liegt das dort auf dem Server!

00:26:31: Also von daher... Es ist ein schwieriges Thema.

00:26:35: Wir versuchen unser Bestes.

00:26:37: Und mir sind auch sehr sicher, dass wir da sehr gute Schutzmechanismen haben.

00:26:42: Aber jetzt greifen wir uns mal weiter.

00:26:44: Es ist glaube in der Medien noch gar nicht so thematisiert gibt ja mittlerweile diese Quantencomputer.

00:26:52: Wer in Quantenkomputer richtig bedienen kann, da ist kein Online-Banging dieser Welt sicher und da stehen noch Sachen und Herausforderungen vor uns.

00:27:03: Da brauchen wir jetzt gar nicht drüber zu reden ob jetzt irgendwo vielleicht ein Jahresabschluss dann doch auf einem amerikanischen Server landet sondern ich glaube da haben wir ganz andere Herausforderungen.

00:27:11: jeder also es wird generell ein Problem gerade weil das so ein globales Thema ist.

00:27:16: mir können auch hier an Deutschland sich Datenschutzbestimmungen treffen, wenn das ein Unternehmen aus England ist und dort steht der Server dann hilft uns das zur Not auch nicht.

00:27:31: Du hast ja eben vom lebenslangen Lernen gesprochen also es hört nie auf.

00:27:37: gerade bei diesen KI-Themen wird das nie aufhören.

00:27:42: wie bleibst du selbst denn immer ab to date?

00:27:47: Wir haben vierteljährlich bei uns, bei HWS Seminarveranstaltungen aktuelles auf dem Steuerrecht.

00:27:52: Ich kriege wöchentlich mein Newsletter mit aktueller Rechtsprechung, den ich mir anschaue.

00:27:58: Früher habe ich noch sehr viel auch die Politik, die Gesetzesentwürfe verfolgt um früh genug vorbereitet zu sein.

00:28:06: das meinen immer so stark weil ja neunzig Prozent jenemal wirklich durchkommt.

00:28:10: Das ist auch ein bisschen übertrieben, aber man muss halt ständig im Laufen bleiben.

00:28:15: Ich bin selber noch Dozent bei der Steuerberaterkammer in Stuttgart.

00:28:18: Das treibt mich natürlich immer an wenn ich dort unter Richter noch mal Updates reinzuholen.

00:28:24: Man muss halt einfach neugierig bleiben!

00:28:29: Ich finde es ja mittlerweile relativ schwierig... Du hast das Spannungsfeld schon angerissen ab to date zu bleiben Auf der einen Seite, auf der anderen Seite aber bei der ganzen Informationsflut die ich so jeden Tag bekomme trotzdem noch den Fokus zu behalten.

00:28:49: Und zum dritten dann auch noch zu wissen welche Quelle ist denn überhaupt sicher?

00:28:55: Ja das ist die Herausforderung gerade.

00:28:57: ja

00:28:58: Wie gelingt das denn in einer Branche von der ja klar ist wenn ein Steuerberater eine falsche Empfehlung abgibt oder eine falschen Beratung macht und bei dem Unternehmen der Rappels dann ein siebenstelliger Höhe, das Ding geht schief.

00:29:16: Ja okay, da gibt es vielleicht eine Versicherung die eintritt im besten Falle bis

00:29:21: vier Millionen.

00:29:22: aber worauf also?

00:29:25: wie weiß ich denn worauf ich mich noch verlassen kann?

00:29:29: Also ich kann jetzt mal erzählen, wie wir es machen.

00:29:31: Bei uns ist es so dass wir seit Anfang diesen Jahres eine KI-Strategie haben denn den Verantwortungsbereich also das liegt auch in meinem Verantwortungs Bereich gemeinsam mit dem Kollegen aus Reutlingen.

00:29:42: bei uns ist aktuell alles was KI betrifft Partner Sache also Chefsache.

00:29:46: tatsächlich Wir haben jetzt ein dreiviertel Jahr unendlich viele Tools getestet und wir haben jetzt auch das werden wir dann im Oktober an die Mitterbeiterschaft ausgeben eine HWSKI Readiness Timeline definiert, wo wir loslegen mit Mitarbeiterschulungen und Powerusern.

00:30:07: Die hat dann auch ein bisschen mit dem technischen Verständnis sich vorbereiten das Ganze dann immer mehr auf die Mitarbeiter ausrollen weil das Wichtige ist wenn er so einmal den Bereich Buchhaltung.

00:30:17: ich habe eben gesagt die Buchhaltion wird sich größtenteils automatisieren.

00:30:21: für mich geht aber die KI nur ein Herr mit dem Mensch gemeinsam.

00:30:26: Die KI versucht immer Lösungen zu finden, egal wie abstrakt was sein mag.

00:30:30: Und die biegt dann auch mal ganz gerne falsch ab und wir müssen jetzt dafür sorgen dass wir den klassischen Buchhalter der früher einen Belegordner hatte und alles abgetippt hat und den Stempel auf dem Beleg gemacht hat das der zu einem reviewer wird ja das der zum Kontrolleur wird.

00:30:48: Das ist die Herausforderung jetzt, mit diesen Massen an Tools und was gerade kommt erst mal zu definieren.

00:30:54: Was ist überhaupt brauchbar?

00:30:55: Weil ich behaupte mal zumindest mal in unserer Branche das neunzig Prozent Bullshit.

00:30:59: Es hört sich alles toll an oder geht doch nur die Hälfte!

00:31:03: Und die Dinge, die uns dann wirklich weiterbringt, die zu identifizieren und die Mitarbeiter da wirklich sensibel zu machen... damit verantwortungsvoll umzugehen, gerade jetzt in unserer Branche.

00:31:15: Und es geht dann nur noch mal über ein Vier-Augen-Check.

00:31:18: und der Vier Augencheck das zweite Paar Augen muss der Mensch sein und er muss fachlich das Wissen und das Knowhow haben zu analysieren was die KI dir vorbereitet hat.

00:31:31: Bedeutet auch deine Rolle wird sich verändern?

00:31:34: Und du wirst mehr ein Reviewer als ein Taktgeber.

00:31:40: Nee, jetzt mal aus Sicht des Partners und Geschäftsführers bin ich der Reviewer schon ein paar Jahre.

00:31:47: Das ändert sich für mich nicht.

00:31:49: Die Vorarbeit macht zum Teil halt jemand anderes.

00:31:53: Taktgeber bleibe ich also.

00:31:55: das kommt jetzt auch auf so einen Unternehmen an.

00:31:58: Wir haben zum Beispiel die Strategie ausgefahren.

00:32:01: wir wollen uns von keinem Mitarbeiter trennen Wir haben eh Fachkräftemangel, wir sind froh wenn wir Kapazitäten hinzubekommen und uns an der KI bedienen dürfen.

00:32:11: Und wir bleiben Taktgeber weil wir unsere Geschäftsfelder erweitern möchten.

00:32:16: Wir wollen mehr in die Beratung rein!

00:32:18: Wir wollen den Unternehmen wirklich auch im Heute helfen mit dem Steuerdeklaration von gestern.

00:32:24: Das ist im Unternehmer meistens egal, wenn ich jetzt im Dezember ein Jahresabschluss von einem Unternehmen mache... Der Unternehmer interessiert den Abschluss gar nicht mehr, der hat seine Zahlen im Kopf.

00:32:33: Ob das näher zwanzig tausend mehr oder weniger gewinn sind?

00:32:37: Da kommt es dann am Zweifel gerade drauf an.

00:32:39: Das heißt mir bleiben ganz klar zumindest mal in der Führungsebene bleiben wir Taktgeber aber Wir werden unsere Mitarbeiter anders dafür müssen dass auf jeden Fall da wird's Veränderungen geben.

00:32:52: Was glaubst du was da auf uns zukommt?

00:32:57: also wie werden wir die anders führen dürfen?

00:33:01: Ja, bei uns ist es wirklich ein neues Rollenverständnis zu schaffen für die jeweilige Stelle und das hört sich leichter an wie's ist.

00:33:09: Weil der Mensch ist ein Gewohnheitstier.

00:33:11: Jetzt muss ich einer Buchhalterin, die seit zwanzig Jahren ihren Buchungssatzensystem eingibt, erklären dass sie das künftig nicht mehr machen muss aber dass ihr künftig die Konten durchgehen muss und dass er künfig Quoten abgleichen muss ob die passen.

00:33:24: Ich sag mal so, der klassische Buchhalder, die klassische die interessiert sich überhaupt nicht für die Material-Einsatzquote.

00:33:30: Die bucht und weiß, dass es stimmt!

00:33:32: Und jetzt wenn die noch einmal durchgeht ihre Buchhaltung dann gleicht immer schnell noch ihre Steuerschwüssel ab.

00:33:38: aber der Recht ja passt und sie hat auch meistens recht.

00:33:41: Jetzt musst ihr auf einmal viel mehr vielleicht tatsächlich den Blick bekommen denn ich habe um vorab mir das zuzuleiten dass ihr halt einfach gucken muss wenn ich jetzt über Schnittstelle die Umsatzerlöse einspiele und mir fehlen zwei Millionen Euro Umsatz erlöst, das sehe ich eigentlich sofort an meiner Material-Einsatzquote.

00:34:01: Da muss die jetzt ein Gespür für bekommen oder der.

00:34:04: Das war vorher nicht so.

00:34:05: Wir müssen jetzt die Rollenbilder in unserem Unternehmen neu denken, neu definieren und dann die Menschen mit einem guten Change Management dahin führen.

00:34:18: Das

00:34:20: wird eine Herausforderung?

00:34:22: Man könnte quasi sagen, IT kann man delegieren.

00:34:25: Verantwortung nicht?

00:34:27: Ja!

00:34:31: Jetzt pendelst du ja im wahrsten Sinne zwischen den Welten also zwischen deinem Lebensmittelpunkt oder der Heimat Spalbach und Stuttgart.

00:34:45: Und jetzt wissen wir ja Im Saarland ist das mit der wirtschaftlichen Entwicklung so eine Sache in Bar.

00:34:51: wie war die immer ganz cool Insbesondere auch dank der Automobilindustrie, da gibt es ja eine Parallele zum Saarland.

00:35:00: Hier bricht die Automobilindustrie gerade gänzlich weg.

00:35:05: Wie ist denn dein Blick?

00:35:07: Also was nimmst du dann aus dem Saarlands mit nach Baden-Württemberg und sagst so machen wir das und was umgekehrt?

00:35:16: Man muss dazu sagen in Stuttgart... wird das Geld enger.

00:35:21: Ich arbeite sehr viel mit der Stadt Stuttgart zusammen, ich habe ein paar städtische Mandate und da merkt man schon dass die Gewerbesteuereinnahmen von Porsche und Daimler und Bosch drastisch einbrechen.

00:35:33: Das ist tatsächlich gerade ein Problem was ich sehr an den Schwabenschätze und ich glaube da können wir im Saarland ein Stück weit etwas von lernen.

00:35:47: Die Schwaben sind sehr leistungsorientiert Ich sage mal so, dieses Klassische was man in Saarland immer hat.

00:35:52: Ich kenne jemanden der jemand kennt und mit Vitamin B ist dort nicht so gern gesehen sondern da wird wirklich Leistung belohnt aber wird auch belohnd Und das ist etwas was ich dort sehr sehr schätze und wo mir glaube ich im Saarlands noch ein Stück von lernen können.

00:36:09: Umgekehrt würde ich sagen und ich glaube das trifft Stuttgart in den nächsten Jahren.

00:36:14: Ich glaube nicht, dass sich die Automobilindustrie in der nächsten vier fünf Jahre drastisch erholen wird im Gegenteil.

00:36:21: Es Saarland hat es schon mal geschafft als man den Wirtschaftsfaktor Grube und Stahl verloren hat sich neu zu erfinden und ist trotzdem immer noch da.

00:36:32: Das wird das Sarland jetzt auch wieder schaffen und ich glaube, dieses Mindset würde den Schwaben ganz gut tun.

00:36:37: Weil da ist aktuell schon sehr viel ... ja, ich will jetzt nicht sagen Resignation aber schon sehr viele Besorgnis wie es da weitergeht.

00:36:46: Und ich glaube das sind so zwei Themen wo die beiden ein bisschen gegenseitig voneinander lernen können.

00:36:56: Die Frage stellt sich dann auch zwangsläufig.

00:37:00: Also wenn ich mir vorstelle, jede Woche pendeln zu müssen bedeutet ja auf der Strecke Stuttgart nach Schwallbach brauche ich meine drei bis vier Stunden außer mein Auto ist besonders schnell und nicht keine Schleichwege die ich schnell fahren kann.

00:37:16: Wie wie ist die Rekordzeit?

00:37:18: Rekordsight glaube zwei Stunden zehn Minuten.

00:37:22: Okay das Auto ist schnell.

00:37:24: Ja es geht.

00:37:27: Wie viel Zeit geht man denn verloren?

00:37:29: Also ich pendle mindestens einmal die Woche, manchmal auch zweimal.

00:37:33: Das heißt, ich sitze in der Regel kann man sagen bestimmt sechs bis acht Stunden oder einen Arbeitstag die Woche im Auto.

00:37:41: Weil ich pendel ja auch in Baden-Württemberg weiter.

00:37:43: Ich habe ja Mandat in ganz Deutschland und ich hab ausländische Geschäftsbeziehungen.

00:37:49: Wenn ihr jetzt mal hole was sich dieses Jahr an Flugzeuge und Autos saß das waren glaube schon eher Wochen statt Tage.

00:37:58: Man nutzt die Zeit halt, also ich habe gerade jetzt was die Pendlerei im Autofahren betrifft.

00:38:03: Anfangs natürlich immer viele Telefontermine dann aus dem Auto raus gemacht ist aber auch dann Richtung BZN Landau Saarland dann immer ganz so einfach.

00:38:12: und ihr muss auch sagen wenn man zu solchen Uhrzeiten fährt wo solche Telgus dann möglich sind hat man auch die größte Stau gefahren.

00:38:18: Dann geht es wirklich eher Richtung drei bis vier Stunden Und mittlerweile fahre ich meistens nachts Tatsächlich, weil ich dann am schnellsten durchkomme.

00:38:28: Dann ist natürlich nichts mit Telco außer mal mit einem ausländischen Geschäftspartner.

00:38:32: oder wenn man dann auf Auslandsreise ist... ...dann höre ich sehr viel Podcast tatsächlich.

00:38:36: Da beschäftige ich mir Zeit damit.

00:38:40: Welche Podcasts sind das?

00:38:42: Einfach zum Berieseln lassen?

00:38:43: Oder ist das... Ich tanke jetzt nochmal Infos auf.

00:38:46: Nee, meistens wirklich zum Beriehseln lassen und runterkommen.

00:38:49: Also sehr viele Fußballpodcasten, ein großer Fußballfan.

00:38:55: Das ist schon der Großteil, also gerade zu Sachen wie Doppelpass oder Sky-Ninzig.

00:39:01: So Sachen hört man halt dann weil man sonst keine Zeit hat sich die im Fernsehen anzugucken.

00:39:05: Ab und an nutze ich es aber auch wenn was Interessantes ist ein interessantes Thema.

00:39:10: Ich habe jetzt gerade vor kurzem Podcast gehört.

00:39:11: da ging's um dieses Unternehmen Linum oder Lithium, so ein Flugtaxi-Unternehmen aus München was in Sovens ging.

00:39:19: Wo so eine glaube ich mit sechs Folgen das doch war wo schon sehr interessant war.

00:39:23: Das kommt dann auch mal ab und an vor aber größtenteils tatsächlich.

00:39:26: dann Hobby ja.

00:39:29: Und welche Farben trägst du denn?

00:39:32: Wenn Du sagst ich bin ein großer Fußballfan jetzt ist dir entscheidend welche Farbe?

00:39:38: Ja also wir hier am Saarland dann definitiv blau schwarz ja schon immer Wobei ich Gönns Elversberg, ich finde es auch toll dass wir im Saarland ein Bundesligist haben und die waren noch super Arbeit.

00:39:50: Aber ich bin jetzt nicht so auf den Zug rauf.

00:39:52: Ich war schon als Kind mit meinem Vater im Ludwigspark und das bleibt dann auch so.

00:39:56: also das ändert sich nicht.

00:39:57: Und natürlich habe ich durch meine Zeiten Stuttgart und auch in beruflichem Kontext mittlerweile auch eine sehr enge Beziehung zum VfB muss ich auch sagen.

00:40:09: Also die legen man schon auch an Herzen

00:40:13: Was ja kein Ausschusskriterium sein muss, das sind ja leider Gottes noch zwei Liegen dazwischen.

00:40:19: Nee ich habe tatsächlich auch letztes Jahr auf dem Wasen einen Stuttgarter Fanclub kennengelernt.

00:40:24: mit denen hab' ich was getrunken und ich wollte eigentlich für Freunde hier im Saarland dass die sich mit denen so ein Video machen wo wir so singen FCS VfB, FCS vfb.

00:40:34: es war nur so ein Gag.

00:40:36: Und dann haben die sich tatsächlich erst mal fünf Minuten beraten wegen ihrer Fan-Freundschaft nach Kaiserslaut an, ob sie das überhaupt machen können.

00:40:42: Ich konnte mit einer Runde Mast überzeugen, das Video aufzunehmen.

00:40:47: Musste aber auch versprechen, dass ich das nie bei Social Media veröffentliche!

00:40:51: Aber dieser Brücker sind in Stuttgart sehr... Also jetzt gerade so die Zeit im DFB-Pokal gar nicht das Jahr wo Sie gegen Bayern gewonnen haben sondern zwei bis drei Jahre davor waren sie ja schon einmal im Halbfinale gewesen Und da haben die sich sehr viele Sympathien im Schwabenland erarbeitet, definitiv.

00:41:12: Bleibt denn dann noch viel Zeit um Fußball zu gucken oder sogar zu spielen?

00:41:18: Spielen lange nicht mehr!

00:41:20: Ich habe mal vor zwei drei Jahren angefangen bei den alten Herren mitzukicken und das habe ich mittlerweile aber auch sein lassen.

00:41:28: Ich gucke, wo es geht.

00:41:29: Jetzt muss ich aber sagen, ihr habt halt daheim meine Kinder.

00:41:32: also so Samstag-Mittagskonferenz die ist jetzt auch schon lange.

00:41:34: nimmer von meinem Sky-Abo profitiert nur mein Vater.

00:41:40: Ich guke meistens unter der Woche wenn ich in Stuttgart bin dann abends den Champions League zum Beispiel, guck' ich dann schon gern und ab und an schaue ich's auch noch in der Ludwigspark.

00:41:49: Aber ich war letztes Saison glaube zwei Spiele diese Saison gut, die hat jetzt erst angefangen noch garnit also eher weniger.

00:41:58: Bei all dieser Pendlei, bei all den Themen die so jeden Tag auf dich einströmen.

00:42:06: In dem Impact Leaders Club sind ja ganz viele, die sich dann auch selbst immer wieder die Frage stellen verdammt wie kriege ich die Birne so frei damit ich immer noch produktiv bleibe?

00:42:16: Die Frage geht jetzt raus an dich!

00:42:19: Ja das eine wie gesagt ist so ein Podcast kann man schon auch mal die Birner freimachen wenn es dann um Fußball geht.

00:42:25: Ich habe mir vor zwei Jahren ein Haus gekauft und hab das Handwerken für mich entdeckt.

00:42:30: Innen sind wir jetzt fertig, jetzt ist der Garten dran, ich baue gerade eine Sauna.

00:42:34: Ich mache auch sehr gerne, auch dann in Stuttgart sehr gerne eine Saunas.

00:42:37: Das ist auch was für mich, was mir wirklich große Entspannung bringt!

00:42:40: Und dieses Handwerk macht schon auch mal kopffrei.

00:42:42: Einfach mal etwas ganz anderes zu sehen direkt, was man bewirkt hat.

00:42:46: wobei ich Aussagen muss... Wir hatten im Januar Eine neue Küche gebaut, da haben wir noch ein paar Umbauten innen vorgenommen.

00:42:54: Dann haben wir zwei Wochen Urlaub genommen und nach einer Woche habe ich mich dann auch mal im Schreibtisch gesehen.

00:42:58: muss ich schon ganz ehrlich sagen dann reicht es dann auch.

00:43:00: Und dann spiele ich sehr gern Golf.

00:43:02: Leider nicht gut, habe vor zwei Jahren die Platzreife gemacht und mir fehlt ein bisschen die Zeit wirklich mal Handicap zu verbessern.

00:43:10: aber ich gucke schon gerade auch in Stuttgart bin ich sehr oft dann mal unter der Woche abends auf dem Golfplatz und das ist auch etwas was mir viel Spaß macht.

00:43:18: ja und ansonsten meine Kinder wenn ihr die Kinder bei mir habt hab' ich Kopf frei.

00:43:25: Die sind wie alt?

00:43:26: Fünf und zwei.

00:43:28: Gut, die beschäftigen einen dann so dass man nichts anderes denken kann.

00:43:32: Ja

00:43:32: sind zwei Mädels, die halten mich auf Trap definitiv ja.

00:43:36: Okay und die werden irgendwann bei HWS die Nachfolge antreten müssen weil der Papa das so will?

00:43:43: Das steht denn frei!

00:43:45: Die sollen das machen wo sie Spaß haben.

00:43:49: Was in der Führung von dem Standort... Stuttgart mit, du sagst es, hundertsechzig Mitarbeitern?

00:43:56: Hundertsachzig.

00:43:58: Was von dem was du denn dort gelernt hast kannst du dann bei der Kindererziehung einsetzen oder umgekehrt?

00:44:11: Was auf jeden Fall für mich Geduld.

00:44:17: Geduld ist ein großer Punkt bei der Kindererziehung.

00:44:19: Ich war früher ein sehr, sehr ungeduldiger Mensch und die Kinder haben mir beigebracht geduldig zu sein.

00:44:25: das muss ich schon sagen es ist ein ganz großer Punkt und er nehme mich jetzt schon auch als mit ins Büro dass sich dann schon auch manchmal denkt jetzt noch mal von Ruhe vielleicht auch erstmal in sich gehen bevor man direkt rauspoltert.

00:44:39: Das habe wir auf jeden Fall von der Kinder-Erziehung gelernt und mitgenommen.

00:44:44: umgekehrt Boah, kann ich jetzt gar nicht so ad hoc sagen muss ich sein.

00:44:48: Umgekehrt?

00:44:51: Vielleicht ähnlich generell!

00:44:53: Es sind auf der Arbeit auch viele Kinder.

00:44:55: Das müssen wir leider so sagen.

00:44:58: ja.

00:45:00: Jörg es gibt durchaus die Parallelen von der einen in die andere Welt.

00:45:08: Wir reden heute in der Nahaufnahme über dich.

00:45:12: Ich würde gerne zum Abschluss Eine Frage stellen die bekommt jeder und jede aus dem Liedersklapp zu hören, nämlich die da lautet.

00:45:24: Christian, wenn in zehn Jahren jemand über einen gewissen Christian hinspricht?

00:45:31: Was soll diese Person dann über ihn sagen?

00:45:36: Ist ein cooler Karl!

00:45:41: Jetzt im beruflichen Kontext oder generell... Es geht

00:45:44: um den Menschen.

00:45:50: Mir ist wichtig immer gute Absichten zu haben, sowohl beruflich als auch privat.

00:45:58: Man muss manchmal Entscheidungen treffen wo man vielleicht doch Leute vor die Füße stößt gerade als Unternehmer.

00:46:04: das ist einfach so.

00:46:06: aber im Grunde handele ich eigentlich immer aus Überzeugung für die Sache und versuche immer sozial und fair und loyal zu bleiben.

00:46:16: Das sind mir einfach wichtige wichtige Grundsätze und es wird mich freuen, wenn das gesehen wird.

00:46:23: Und wenn man das dann auch so sieht... Ja

00:46:26: genau!

00:46:27: Dann nehmen wir das so mit in den Impact-Leaders Club lieber Christian.

00:46:31: Vielen lieben Dank für spannende Einblicke.

00:46:34: Es gibt genügend Ansätze da bin ich überzeugt um im Klub weiter zu diskutieren.

00:46:40: Wir sehen uns bei einer der nächsten Veranstaltungen.

00:46:42: Freut mich.

00:46:43: vielen dank dass sich dabei sein durfte.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.